Ich bin ja derzeit ein wenig raus, was das aktuelle Geschehen im Netz angeht. Windows, Server, Virtualisierung und all der andere Kram nehmen derzeit viel Zeit in Anspruch. Auch nach Feierabend. Und irgendwann hat man dann auch keine Lust mehr, den Rechner aufzuklappen.

Dass Spotify nun auch in Deutschland verfügbar ist, hatte ich zwar noch mitbekommen, mich aber irgendwie nie richtig mit beschäftigt. Dabei ist es DIE geniale und kostengünstigste Lösung, wie ich auf all meiner Hardware meine Musik synchron und aktuell halten kann. Ob nun MacBook Air, iPhone, Apple TV oder auch dem ThinkPad – den Spotify Client installiert und los geht’s. Die Premium Version für schlanke 10 Euro im Monat. Da kann man nicht meckern. Habe ich locker für Downloads auf Amazon und iTunes ausgegeben.

Mit der Auswahl komme ich gut klar. Rammstein und Metallica gibt’s zwar nicht, dafür darf man die Charts rauf und runter nudeln. Wahrscheinlich bin ich wieder mal der Letzte, der auf den Trichter kommt. Ihr seid sicher auch dabei – wenn ich meine Facebook-Freunde anzeigen lasse, die bereits Spotify nutzen oder zumindest installiert haben, sieht das fast so aus.

Muss man jetzt ein schlechtes Gewissen haben, dass die Künstler dabei nur Bruchstücke von Cents dafür bekommen, dass ich mit diesem Dienst ihre Musik konsumiere? Ich könnte ja hoch und heilig versprechen, dass ich die CD kaufe, wenn mir das Werk auf Dauer zusagt, aber das glaubt mir ja keiner…

So, mein lieber TomTom – das war jetzt massenkompatibler Content. Speziell und extra für dich.

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Ich kann mich noch gut an mein erstes Buch von O’Reilly erinnern. Auf einer AIX-Schulung haben wir damals UNIX System Administration von Æleen Frisch ausgehändigt bekommen. Das Buch mit dem Gürteltier ist ein absoluter Klassiker, und ich habe es damals auf der Heimfahrt von der Schulung während der Zugfahrt nahezu verschlungen. Seitdem sind mir die Bücher aus diesem Verlag hoch und heilig, man kann sie sozusagen blind kaufen, ohne ein großes Risiko einzugehen.

Wie ihr sicher gelesen habt, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit dem Thema Virtualisierung. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass mir der O’Reilly Verlag freundlicherweise das Praxishandbuch VMware vSphere 5 von Ralph Göpel als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Danke noch mal dafür.

Der Autor ist nicht nur VMware Certified Professional, sondern weiß auch, von was er schreibt – so der erste Eindruck beim Lesen des Buches. Da komme ich mir als bisheriger Hobby-Virtualisierer, der mal seinen Mac mit Parallels und VMware Fusion gequält hat, schon so vor, als hätte ich gehörigen Nachholbedarf. Ok, alte NT-Maschinen habe ich auch schon auf einen VMware Server migriert, aber damit es auch schon auf. Zumindest hätte mein Wissen nicht dazu gereicht, um eine ordentliche vSphere-Installation auf die Beine zu stellen. Das hat bei uns in der Firma ein Dienstleister übernommen. Dank des Buches wusste ich zumindest so ungefähr, was der da anstellt. Das ist doch schon mal was.

Aber auch wenn ich den Einrichtungspart nun elegant umschifft habe, bin ich mir sicher, dass das Buch im Alltagseinsatz ziemlich hilfreich sein wird. Wenn man so allein vor dem schwarzen Klotz f.k.a. Server steht, ist es schon beruhigend zu wissen, dass man mal wo nachschlagen kann, wenn man Fragezeichen auf der Stirn stehen hat. Google ist auch nicht immer das Wahre, bei komplexen Themen, wie diesem schon gar nicht. Und ewig den Dienstleister anrufen, wenn es mal hakt, kann auch nicht auf Dauer die Lösung sein. Selbiger hat übrigens auch mal einen Blick in das Buch geworfen, als es um die Konfiguration der physischen NICs ging und das Werk für sehr gut befunden.

Um mal wieder auf meine Vorliebe nach O’Reilly Büchern zurückzukommen – dem Buch fehlt inhaltlich und qualitativ nichts. Es behandelt zuerst ein wenig graue Theorie, erklärt dann die Bestandteile von vSphere, den Hypervisor und die Erstellung virtueller Maschinen. Weiter geht’s mit der Konfiguration des ESXi Servers und des Netzwerks sowie der Storages. Mein Lieblingsfeature der Virtualisierung, die Snapshots, kommen auch nicht zu kurz. Snapshots sind so ziemlich die genialste Erfindung, seit Bits aneinander gereiht werden. Endlich kann ich ohne Panikattacken am Server rumkonfigurieren. Wenn’s nicht klappt, muss der letzte funktionierende Snapshot herhalten. Hach…

Das nächste Thema, die Kommandozeile – um die ich aber erst mal einen großen Bogen machen werde, solange es alles läuft, wie es derzeit der Fall ist. Weiterer Lesestoff, der für mich interessant ist, behandelt den vCenter Server, die Arbeit mit dem Converter sowie die Datensicherung und -wiederherstellung. Für Letzteres nutzen wir Veeam. Auch das Produkt wird erwähnt, aber leider nicht näher behandelt. Man kann nicht alles haben. Insgesamt aber ein gewohnt sehr gutes Buch, wie ich es von diesem Verlag gewöhnt bin. Wäre das hier eine Amazon-Kritik, würde ich fünf Sterne geben.

Als Nächstes darf ich mich in Exchange Server 2010 einarbeiten. Dummerweise hat der O’Reilly-Verlag da nichts im Angebot…

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So leid es mir ja auch tut, aber momentan kann ich meinem Ruf als Mac-Blogger nicht wirklich gerecht werden. Beruflich beschäftige ich mich gerade intensiv mit so Dingen wie Windows Server 2008 R2 und Exchange Server 2010, und ich muss gestehen, dass es mir Spaß macht. Eeeeeeek!

Ok, zugegeben – ein wenig “schmutzig” fühle ich mich schon, wenn ich jetzt auf meinen Schreibtisch schaue. Das dunkle und finstere ThinkPad nebst DELL Monitor sieht schon arg böse aus neben dem elfengleichen MacBook Air, der unschuldigen und weißen Magic Mouse und dem winzig kleinen Wireless Keyboard. Aber solange sich das Zeugs nicht untereinander mit Laserschwertern bekämpft und das ThinkPad zu allem Überfluss nicht auch noch anfängt zu röcheln, kann ich noch gelassen bleiben. Ich hoffe, ihr bleibt es auch…

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Da schlägt doch das Herz eines jeden Admins höher, wenn die Auspackzeremonie sich über Kartons erstreckt, die auf drei Europaletten verteilt sind. Ok, kein Apple Logo drauf – dafür aber alles, was zu einem richtigen Abenteuerspielplatz gehört. Mehrere Server auf denen noch viel mehr Server virtualisiert werden, Firewalls, Switches mit kilometerweise Kabel – dazu noch die berühmt berüchtigte Software aus Redmond.

Gerade die die Virtualisierung ist ein spannendes Thema, passend dazu und total zufällig habe ich hier vom O’Reilly Verlag das Praxishandbuch VMware vSphere 5 liegen, welches mir bei dem Projekt eine große Hilfe ist. Sobald ich Luft hab – das kann noch ein paar Tage dauern, schreib ich noch mal was zu dem Thema und dem Buch. Mal etwas anderes, als das, was es sonst hier zu lesen gibt…

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Frank Bültge ist nicht nur eine irgendeine Institution. Er ist vielmehr die Deutsche Bundesbank der hiesigen WordPress-Szene. Kein Wunder also, dass ich seit jeher auf sein Know-how vertraue. Sein Blog dient schon immer als eines der ersten Anlaufstellen, wenn es um Fragen zu Plugins, Themes und der gesamten Materie rings um WordPress geht. So bildet Frank einen weiteren Baustein in der Reihe Inspired by – neben dem Nasendackel*, der sozusagen die eierlegende Wollmilchsau darstellt und Manuela, die den Bereich Webdesign vertritt, ist Frank der Vertreter in Sachen Technik unter der Haube.

Ganz nebenbei habe ich in der nun schon langen Zeit, in der ich ihn auf Schritt und Tritt im Netz “verfolge”, feststellen können, dass er ein ganz feiner Kerl ist. Wir hatten schon vor einiger Zeit uns vorgenommen, mal ein Treffen zu organisieren. Das müssen wir jetzt unbedingt mal in Angriff nehmen.

*Danke für die Grafik.

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Ich kaufe und verkaufe schon seit geraumer Zeit auf ebay keine Hardware mehr. Aus Gründen. Vielmehr versuche ich, meine gebrauchten Macs hier im Blog an den Mann oder die Frau zu bringen. Damit bin ich bisher bestens gefahren, und von den Käufern hat sich bis dato auch niemand beschwert. Ab und an interessiert sich auch ein Mac-begeisterter Kollege für meine Hardware aus Cupertino. Meinen ersten PowerMac G5 (der mit den Lüftern), mein PowerBook sowie mein erstes iPhone wanderten in seine Hände.

Was macht der gute Junge jetzt? Da verkauft er seinen 24″ iMac der ersten Intel Generation auf ebay, um sich kurz darauf an selber Stelle einen 27″ iMac zu ersteigern. Und wisst ihr was? Da hatte er einen richtigen Lauf – beides(!) ist voll in die Hose gegangen.

Der Käufer seines iMacs 24″ bemängelt eine defekte Festplatte, welche vor dem Versand noch in Ordnung war. Und wenn ich bemängeln sage, dann versteht der Käufer unter dieser Wortwahl etwas in der Art von «Ey, Alter. Ich mach dich platt. Ich weiß, wo dein Haus wohnt. Du Betrüger!»

Die Einigung in diesem Vorfall steht noch aus – es verspricht spannend zu werden. Nicht minder spannend, wie der Kauf des 27″ iMacs. Der nämlich weist die berühmt berüchtigten gelben Flecken auf dem Display auf. Sagte ich bereits, dass der Verkäufer behauptet, er wüsste davon nichts? Nein? Nun ja, seht selbst – kann man das übersehen?

Pikanter Weise sieht man sogar auf dem Bild im Angebot beim genauen Hinsehen auf dem Wallpaper von 10.6 die gleichen Schatten (habt Nachsicht, dass ich das hier nicht verlinken möchte – eine Einigung steht auch hier noch aus). Einziger Vorteil bei diesem Auktionsende: verbal geht es hier ein wenig gesitteter zu. Bis jetzt zumindest – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Gut, dass ich nur Zuschauer bin. Und ich hab noch nicht mal Eintritt zahlen müssen…

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